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Dienstag, 15. Mai 2007

Kleiner Deeskalationskurs mit Max Schradin

Ach, was für eine klasse Idee, die Kolumne von Stefan Niggemeier, in der man so richtig gut weg kommt, live über den Sender vorzulesen. Das schafft eine richtig schöne Bindung zwischen Zuschauern der Call-In-Show und dem Moderator: "Hey, schaut mal hier! Der Kerl pisst mir ans Bein und meint damit auch Euch! Glaubt mir! Denn das heißt ja alles zusammen genommen, daß Ihr Euch von mir verarschen lasst! Die wollen uns den Spaß hier madig machen!"

Gar nicht so unclever für die Zuschauerbindung die ganze Aktion, das muss ich denen da lassen, aber trotzdem im Kern reichlich bescheuert. Nachdem jetzt auch TV-Magazine auf das Thema aufspringen und sie eh unter Dauerbeobachtung stehen, wird bestimmt irgendwann, irgendetwas richtig Fieses ans medienwirksame Tageslicht gezerrt werden. Darauf wette ich.

Und es ist wirklich, wirklich ungemein dämlich, die ganze Sache jetzt so zu eskalieren. Aber vielleicht ist es auch nur das übliche Verhalten, das ein Call-In-Show Moderator einfach zeigen muss, da er ja eh die ganze Sendung über in einen kleinen Glaskasten schreit und brüllt. Irgendwann geht das wohl auf die Drüsen.

Dienstag, 8. Mai 2007

SchülerVZ: Zum hoffentlich letzten Mal

Wie ich dank Sebastians Kommentar hier gerade noch mitbekommen habe, hat sich SchülerVZ Sprecher Julian Artopé drüben bei Indiskretion Ehrensache zur ganzen Strategiepapier-Diskussion geäußert. Junge, Junge, das muß man erstmal sacken lassen, was da in der Form als Antwort geschrieben wird. Die "Schuld" am miserablen internen Papier wird einem "Freund eines zeitweise beschäftigten externen Graphikers" in die Schuhe geschoben - Dabei dachte ich immer, daß man in solchen Fällen üblicherweise den Praktikanten zum Sündenbock macht. Aber so herum ist es auch nicht schlecht.

Die Geschichte mag stimmen oder auch nicht, aber das ist im Grunde auch egal, weil es den Kern der ganzen Sache "SchülerVZ" nicht trifft: Sie haben einfach ein Glaubwürdigkeitsproblem und es ist ein Hausgemachtes. Sorgte die ganze StudiVZ-Vorgeschichte schon für enorme Startschwierigkeiten und Negativ-Punkte, so hat die Guerilla-Werbeaktion eine ganz eigene, nur SchülerVZ betreffende Note hinzugefügt. Beides zusammen sorgt dafür, daß man einfach geneigt ist, denen erstens alles zuzutrauen und zweitens, erstmal zu unterstellen, daß sie nicht die Wahrheit sagen, sondern sich mal wieder nur herausreden wollen.

Beides ist ganz einfach schlecht, denn Kredibilität ist einfach alles im Web 2.0 und für ein Geschäft, bei dem es um die Werbung von Minderjährigen als Kunden geht, auf jeden Fall unerläßlich.
Klar, Artopé bemüht sich darum den Eindruck zu erwecken, daß ein Sturm in Kleinbloggersdorf keine Konsequenzen für das allgemeine Geschäft hat, aber das ist wohl nicht Ansatzweise so. Man gebe doch einfach mal "SchülerVZ", "StudiVZ" und vielleicht noch "SchülerVZ Kritik" bei Google, Yahoo oder MSN ein und man bekommt auf den vordersten Plätzen genau die Seiten präsentiert, die er da kleinreden möchte. Fakt ist, das Thema wird nicht nur hier behandelt, sondern - gerade auch gefördert durch die schwachsinnige Post-It-Aktion - auch auch in den diversen Mainstreammedien. Und wie man aus Erfahrung weiß: Auch normale Journalisten werfen gerne mal Google für die Recherche an und was sich da findet, wirft mitnichten ein positives Bild auf die Unternehmung SchülerVZ.
Studenten mag man noch mit den Vorzügen und dem - wie oft auch von befreundeten Noch-Studierenden berichtet wird - Gruppendruck gelockt haben, aber bei Schülern schauen ganz andere Menschen viel, viel genauer hin, wer sich da ihren Schutzbefohlenen an den Hals wirft. Da hilft auch das Blendwerk des "Bildungsanspruchs" nichts und auch nicht, daß die Teams "unter anderem besetzt durch ehemalige Landesschülervertreter mit Erfahrung und Verantwortung für Schülerbelange" sind. Entschuldigung liebe Macher von SchülerVZ, das könnt ihr nicht wirklich ernst meinen, oder?

Zudem, und das muß ich jetzt leider so sagen, ist die Antwort eines Pressesprechers per E-Mail in dieser Form nicht geeignet dem Ganzen eine andere Richtung zu geben. Es mag ja sein, daß gerne Fehler aus der New Economy Blase wiederholt werden wollen, aber solche laxen und argumentativ vollkommen unausgegorenen E-Mails sollte kein Pressesprecher eines Unternehmens an egal wen in so einer sensiblen Frage verschicken. Entweder hat er nicht nachgedacht oder, was noch viel schlimmer wäre, er meint, er könne sich das erlauben, weil es ja nur der Sturm im Blogglas ist. Ich fürchte, da irrt er sich, denn wer versucht Kindern etwas zu verkaufen, der bekommt es noch mit ganz anderen Leuten zu tun, als ein paar ASTAs und politisch korrekten Studenten - Und die lassen sich wahrscheinlich nicht mit solchen Blenderargumenten besänftigen.

Und nein, Herr Artopé, hier in Köln und an mindestens 3 anderen Orten bei mir zu hause, ist Ihre verdammte Werbeaktion auf gar keinen Fall von freiberuflichen SchülerVZ-Müllmännern beseitigt worden. Entweder kamen Ihnen da die Anwohner zuvor oder Ihre Putzkolonne hatte im westlichen Rheinland einfach den Überblick verloren wo denn was geklebt war. Vielleicht stimmt Ihre Behauptung aber auch einfach gar nicht - Wer weiß?

[Update] Wie D. Alphonso gerade in einem Kommentar anmerkt, haben Word-Dokumente ja eine schöne Rückverfolgung wer, wann was in einem Dokument bearbeitet hat. Na, da bin ich aber mal gespannt... Denn genau das ist der Grund, warum hier grundsätzlich nur PDFs heraus gehen.

Sonntag, 6. Mai 2007

Stefan Niggemeier schaut bei DSDS genauer hin

und entdeckt etwas, was mir auch beim Lesen des Interviews auf SpOn aufgefallen ist: Stimmt die Version der Geschichte von Max Buskohl, dann hätte RTL alle anrufenden Zuschauer um Geld betrogen - Und zwar nicht zu knapp, wenn man die Zahlen vom letzten Finale zur Grundlage heranzieht.

Da die einzige Existenzberechtigung von DSDS darin liegt, möglichst viele Menschen anrufen zu lassen und so RTL viel, viel Geld in die Kasse zu spülen, wäre ein solches Verhalten seitens der Produktionsgesellschaft wohl nur konsequent zu nennen. An eine Förderung oder gar Etablierung von Talenten im deutschen Markt hat RTL wohl eher weniger Interesse; das liegt seit den letzten 3 Durchläufen dieser Show so ziemlich auf der Hand und wird auch nur mäßig kaschiert.
Ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht, ob das Dementi von Seiten RTLs oder M. Buskohls Behauptung richtig ist, aber irgendwie bleibt da ein fader Beigeschmack. Mal schauen, was passiert, wenn Buskohl aus dem Vertrag raus ist und ein paar Zeugen seiner Darstellung beibringen kann. Wer weiß, wer weiß, denn so ganz nehme ich ihm seine "Huch, die wollten meine Band nicht und nur mich als Solokünstler haben" Nummer nämlich auch nicht ab, dafür fühlt sich das Ganze zu kalkuliert an.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Second Life und die liebe alte Tante Post

Na, da weiß ich nicht, was mich mehr vor Lachen vom Stuhl fallen läßt: Daß sich die Post / DHL eine Präsenz und eine Pressekonferenz im SecondLife aufschwatzen läßt oder, wie blöde man sich als PRler anstellen kann. Man sollte schon die allgemeinen Fakten kennen, bevor man sich an die Akquise-Telephonate setzt - Und auch wissen, wen man da anruft.

Auf jeden Fall kratz ich mir gerade den Kopf beim Lesen dieser netten Geschichte hier bei Indiskretion Ehrensache.

Dienstag, 1. Mai 2007

Was mir an SchülerVZ gerade auffiel

Als ich mir nochmals die Ideen aus dem "Strategiepapier" drüben von der Blogbar durchgelesen habe, fielen mir ein paar Dinge an deren generellem Konzept auf. Also jetzt nicht die Schwachsinnigkeiten an den Guerilla-Aktionen, sondern am grundlegenden Konzept von SchülerVZ: Ich glaube, es wird nicht funktionieren! Und zwar aus einem Grund, der immanent im System angelegt ist.

Wenn man sich die "Vorzüge" ansieht, die auf der Startseite präsentiert werden und die die Schüler ansprechen und neugierig machen sollen, dann springt es einem fast schon ins Auge: Sie versuchen das Konzept hinter StudiVZ 1:1 auf eine andere Zielgruppe zu übertragen.
Nur sind diese Zielgruppen noch nichtmal annähernd identisch und lassen sich nicht mit denselben Konzepten locken. Schulklassen - und fast immer auch ganze Jahrgangsstufen - sind aus Menschen zusammengesetzt, die sich größtenteils schon seit Jahren kennen, weite Teile davon haben meistens sogar schon in der Grundschule die Schulbank zusammen gedrückt - Zudem gehen zumeist auch eventuell schon Geschwister in andere Jahrgangsstufen. Man kennt sich also schon und das auch meist schon recht lange. Und wenn man sich noch nicht kennt, weil man gerade neu dazu gekommen ist, dann erledigt sich das schnell durch das ständige und über Stunden gleiche Zusammenhocken.

Das heißt, es gibt kaum einen Grund mal rausbekommen zu wollen, wer denn die nette Tussi oder der heiße Typ da nebenan auf der Schulbank ist - Man kennt sich einfach schon! Schüler kommen, anders als Seminargruppen von Studenten, nicht aus unterschiedlichen Orten, sondern wohnen seit Geburt in derselben Stadt.

Man muss auch als Schüler nicht Partner für das Vergnügen nach der Schule suchen. Die meisten gehen ihren Hobbies eh schon gemeinsam nach, etwa in Fußballvereinen, beim gemeinsamen Stallausmisten oder in der Schwimmgruppe. Ebenso muss man als Schüler nicht händeringend nach neuen Events oder Clubs suchen um mal das andere Geschlecht kennenzulernen - Man hat die eine Disco im Nachbarort und die Eisdiele oder vielleicht den Bushof um die Ecke für das kleine Zusammentreffen.
Und über das gemeinsame Arbeiten an Projekten oder Hausaufgaben über sowas wie SchülerVZ sollten wir gar nicht erst nachdenken, das ist schlicht Blödsinn.

Aber gehen wir doch mal die einzelnen "Vorzüge" von der SchülerVZ Startseite durch und wie man sie als Schüler beantworten würde:

* Triff Freunde aus der Schule!
Mache ich jeden Tag schon in der Schule, nach der Schule und sowieso. Die meisten Pappnasen gehen mir am Arsch vorbei, den schmalen Rest treffe ich sowieso sooft es geht.

* Wer kennt wen über wen?
Ähh nun ja, wie gesagt, ca. 90% der Schüler kennen ich schon.

* Wer ist auf welcher Schule?
Interessiert mich eigentlich nicht. Leute von anderen Schulen treffe ich normalerweise in der Disco im Nachbarort.

* Wer sitzt in meiner Parallelklasse?
Naja, das weiß ich nun wirklich auch so.

* Wann hat wer Geburtstag?
Bei denen die mich interessieren aus meiner Schule/Fußballverein/Stall/Turnverein/etc kenne ich deren Geburtstag.

* Haben deine Freunde schon die Fotos vom Wochenende hochgeladen?
Ach, die schicken die mir immer per E-Mail oder bringen die mit in die Schule


Also, Fakt ist, der Lebensmittelpunkt eines Schülers ist die Schule. Dort kennt er meistens alle, die die sich kennen und mögen machen viel zusammen und sind meistens schon seit Jahren befreundet.
Warum sollte man also als Schüler bei SchülerVZ mitmachen wollen? Ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht! Für die kleine Selbstdarstellung zwischendurch reicht Myspace vollkommen aus und hat schon massiv die Nase vorn, alles andere ist höchstwahrscheinlich zu vernachlässigen.

Montag, 30. April 2007

SchülerVZ will noch mehr Guerilla

Don hat drüben an der Blogbar ein schönes "Strategiepapier" veröffentlicht, daß noch mehr Guerilla-Aktionen als die Sprüherei von letzter Woche beschreibt. Meineserachtens hat das ja der Praktikant als blöden Scherz verfasst, aber man weiß ja nie, was da so bei Start-Uppern im Gehirn abgeht. Mal abgesehen von der rechtlichen Frage den Schulraum als Marketingfläche zu missbrauchen, glaube ich, daß die meisten Aktionen davon eher nach hinten losgehen würden - So dumm sind Schüler auch nicht. Hoffe ich jedenfalls, denn so Anno 1989 hätten wir denen per SV ganz schön in den Arsch getreten, aber die Zeiten ändern sich ja bekanntlich...

Mir persönlich gefällt ja die Idee mit den "6 Wahnsinns-Girls/Typen" schon fast am besten - Dicht gefolgt von der so wirklich neuen Kondom-Aktion. Aber weil Ihr es seid da drüben in Berlin, schicke ich Euch gerne noch weitere Ideen zu. Glaubt mir, sowas drückt sich jeder in 5 Minuten aus dem Kopf. Wirklich...

Die Lebenskapelle spielt auch heute!

Wie schön, daß heute erneut die traditionellen Sauf-Anschrei-Prügel-Wettbewerbe namens "Maifeierlichkeit" stattfinden. Wie jedes Jahr wird es auf dem Platz um die Ecke natürlich ein paar lausige Bierbuden aka Bierpilze, eine Frittenbude und auch eine Cover-Live-Band geben.
Wie überaus erfreulich, daß der Kneipier gegenüber schonmal ab genau jetzt seine Boxen auf 12 gedreht hat und die Apres-Ski CD durchrotieren lässt - Egal ob Fußball, Karneval oder Vatertag: Stimmung Alter!

Freundlicherweise informiert die Berufsgenossenschaft der Spaßterroristen schon vorab, was wie und wo gehen wird und so hängen natürlich überall Plakate die die diversen Party-Highlites ankündigen. Dieses Mal gibt es tatsächlich Stimmungsmusik von der orthographisch eher gewöhnungsbedürftigen Band namens "Vair Play" und das natürlich auch "Life". Tot machen sie ja auch nicht viel her vermute ich...
Ob das alles an der sehr gezwungenen Veltins V+ Kampagne liegt? Man weiß es nicht.

VairPlay

Montag, 23. April 2007

Marketing a la SchülerVZ

Nachdem es ja mit dem viralen Marketing per StudiVZ Kupplung nicht so recht geklappt hat, scheint man beim Mutterhaus auf ein paar neue Ideen verfallen zu sein.

Eben hüpfe ich zum Bäcker rüber und nehme den üblichen Weg an der Schule vorbei - Und was sehe ich da? Genau, jemand hat Quadratmeter um Quadratmeter zu und vom Schuleingang mit dem SchülerVZ-Logo vollgesprüht!! Und weil man gerade so schön dabei war Strassen und Bürgersteige zu verunstalten, hat man auch gleich noch ca. 100 (bei genauerem Zählen kam ich jetzt eben auf 76 "Post-Its") Aufkleber auf einen Privatzaun gepappt.
Wenn das meiner wäre, ich würde denen die Hammelbeine lang ziehen... Mal abgesehen davon, daß derjenige Geld für die Bereitstellung von Werbefläche verlangen sollte.

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(Wer die Photos übernehmen möchte, bitte bedient Euch. Link natürlich willkommen.)

Geiles Guerilla-Marketing ihr Kerle da in Berlin - Wer von Euch sich das ausgedacht hat, kann sofort vorbei kommen und den unnötigen und hässlichen Scheiss bitte von der Strasse wischen!

PS: Meint nicht noch jemand, daß die Typo auf den Aufklebern nicht schwer an das Logo hier erinnert?

[Update]
Das Ganze ist natürlich auch noch anderen aufgefallen. Hier und hier und hier gibt es noch was dazu.
Wie man hört, finden es die Schulen natürlich nicht ganz soooo dolle und Werbung ist da eh sowas von verboten. Manchmal ist eben nicht jede Werbung wenigstens eine gute Werbung.

[Update zum Update]
Die Photos oben zeigen die Schmierereien auf dem Straße und der Kreuzung vor der Schule. Da diese nur einen kleinen Weg zum Gebäude hat, dachten sich die Aktionisten wohl, daß sie am besten dann auf dem öffentlichen Platz davor sprühen.
Zudem sind das nur ein paar Kleckse von bestimmt zehnmal mehr die da zu sehen sind - Inklusive der Straße mit Zebrastreifen-Übergang und weiteren Post-Its an den Geländern rundherum. Einige beherzte Bürger haben aber schon gut was abgerissen seit heute Mittag :-)

Montag, 16. April 2007

No Logo in Sao Paulo

Ob sich Naomi Klein das so vorgestellt hat? Jedenfalls hat der Bürgermeister der ziemlich großen Metropole Sao Paulo jedwede Außen-Werbung aus der Stadt verbannt. Wie das aussieht, kann man schön im Flickr-Set von Tony de Marco sehen. Gespenstisch schön - So wie eine Welt ohne Fernseher und Radio kann man sich das gar nicht mehr vorstellen.

Allerdings fehlt dann auch der Anlaß für eine kreative Umgestaltung a la Adbusters. Wäre auch schlimm.




Wo wir gerade dabei sind, würde ich gerne auch die Benutzung des Handys als tragbare Boombox für Hampelmann Hip-Hop, nervende Klingeltöne mit furzenden Fröschen und Halbwüchsige mit Elmar-Fudd Mütze und der Rotzfrequenz eines fidelen Lamas aus der Stadt verbannen. Ja, ja, ich weiss, aber wie ich heute schon erwähnte: Ich werde wohl alt!

Donnerstag, 5. April 2007

Ich fühl mich heut' so technosexual

Ich hatte mich ja schon gewundert, was diese ganzen komischen Kommentare in den Blogs sollten und gerade lese ich mit Spannung die Auflösung: Wieder mal nichts als blöder Marketing-Spam für ein vollkommen unnützes Produkt. Ein paar Fake-Blogs angelegt, eine Kommentarwalze losgetreten und die Buzzwordschwelle ganz niedrig angesetzt... Und schon ist sie fertig, die dufte neue und so virale Kampagne am Puls der Zeit.
Gut, bei der Agentur DKD die diesen Schmarrn verbrochen hat, klingt das dann so "Die Kampagne mit inszenierten Blogs, Charakteren und Bildern spricht die Generation der 'Technosexuals' an, um in den Medien der Zielgruppe die Produkteinführung des neuen Dufts CK IN2U zu unterstützen."

Da haben womöglich schon wieder ein paar übergeigte Medienfuzzen den Schuß nicht gehört und nehmen die Brechstange in die Hand um dem Kunden eine Kampagne ans Bein zu nageln. Alleine für die Absicht das Kunstwort "Technosexual" etablieren zu wollen, sollte man die Verantwortlichen "Kreativ"-Direktoren in einen Duschraum mit 14-Jährigen, bewaffnet mit ein paar nassen Handtüchern sperren. Aber obendrauf diese Quatsch-Idee auch noch per geilem und so neuem Guerilla-Marketing wie Fake-Blogs und Kommentar-Spam vermarkten zu wollen, ist nun wirklich oberdämlichst. Und komme mir jetzt nicht ein einziger mit der Meta-Ebene oder sonstigen Schwachsinnigkeiten.
Allerdings hat Mario Sixtus schön reagiert und der Agentur eine Rechnung für gewerbliche Anzeigen geschickt. Lustig, lustig.

[Update]
Ach ganz vergessen: Das zusammengeklumpte Blog von 'tomek' in dem sehr , sehr, sehr häufig die Begriffe 'technosexual' und 'IN2' auftauchen gibt es hier unter www.technosexual.de. Man das treibt aber die Pageranks nach oben.

[Update 2]
Ein gute Zusammenfassung gibt es hier bei Wortfeld.
Zudem bleibt Don Alphonso natürlich auch nicht untätig.
SpOn ist aber auch heute mal mit am Ball.

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